Sie kennen das…

Staub, Späne und Flusen werden durch elektrostatische Aufladungen von Oberflächen in Ihrer Produktion angezogen und haften sehr stark.

Herkömmliches Abwischen  mit Tüchern oder normales Abblasen mit Druckluftpistolen führt nur zu mäßigen Erfolgen. Die Oberflächen sind nach der Reinigung sogar noch mehr statisch aufgeladen als vorher und ziehen den Schmutz verstärkt an.

Die statischen Aufladungen auf den Oberflächen führen zu Störungen von Lack- und Beschichtungsstrukturen und beeinträchtigen Ihre Produktion.

In diesem Artikel geben wir Ihnen einige Informationen und Anwendungsmöglichkeiten, wie Sie in Ihrer Produktion elektrostatische Aufladungen, z.B. beim Tiefziehen oder beim Lackieren reduzieren bzw. entladen können.


Was kann ich also tun ?

Statische Ladungen auf nicht leitenden Oberflächen fließen nicht ab.
Darum führen wir den Oberflächen frei bewegliche Ladungsträger (Ionen) zu, um die statische Aufladung zu entladen. Dies geschieht durch den Einsatz ionisierter Luft – ein Verfahren das seit Jahrzehnten in der Industrie in Lackieranlagen und an Handarbeitsplätzen erfolgreich eingesetzt wird.

Wie geht denn das ?

Auf einen Emitter in der Pistole wird Hochspannung gegeben, keine Angst – berührungssicher. Diese zerlegt die umgebende Luft kurzzeitig in positive und negative Ladungsträger. Die Ionen werden durch die Blasluft zu den Aufladungen auf den Oberflächen getragen und lagern sich an die Oberflächenladungen an. Die Oberfläche erscheint neutral und störende Effekte, insbesondere beid er Verarbeitung von Kunststoffen, wie Staubanziehung, Verblockung (z. B. Kunststoffspäne), Abstoßung (Störungen des Lackbildes), Funkenbildung (Entzündung von Reinigungsmitteln) und elektrische Schläge für Mitarbeiter werden vermieden.

Wofür kann ich das nutzen ?

Ionisationspistolen werden eingesetzt, wenn Oberflächen nicht nur von vorhandenen Partikeln befreit werden sollen, sondern auch um neue Staubanziehung zu vermeiden.

· Beseitigung der Aufladungen, die durch das Abziehen der Schutzfolien aus Kunststoff entstehen.

· Aufladungen können das Lackbild beim Lackieren stören. Durch Abblasen werden Restladungen beseitigt und die Farbe verläuft nur entsprechend der Oberflächenstruktur und Oberflächenspannung, ohne von statischer Elektrizität beeinflusst zu werden.

·  Ab- und Ausblasen beim Spanen und Schneiden von Halbzeugen aus nichtleitenden Materialien oder von nichtleitenden Ober- flächen. Wichtig: immer beide Seiten abblasen. Aufladungen sitzen auf allen Oberflächen und die Felder der Aufladungen wirken durch die Objekte hindurch.


Gibt es noch andere Vorteile ?

Durch die Aufhebung der Haftung zwischen den Partikeln und den Oberflächen kann mit viel weniger Druck abgeblasen und so die Druckluftkosten gesenkt werden. (z. B. 4mm Düse, Nutzung 25%,
4 bar: ca. 1.800 €/Jahr. Bei 2 bar Einsparung ca. 800 €/Jahr).

Durch Blasen mit reduziertem Druck werden die Partikel in einem weniger großen Umfeld verstreut und von einer eventuell vorhandenen Absaugung leichter und ebenfalls mit weniger Energieaufwand erfasst.

Durch den reduzierten Druck sinkt außerdem die Lärmbelastung.

Welche Pistole soll ich nehmen ?

Die ES-2J mit Ihrem robusten- und doch leichten blauen Aluminiumdruckguss-Gehäuse wird immer dort eingesetzt, wo kleinere Flächen, Behältnisse oder Öffnungen sicher ausgeblasen werden müssen. Die Pistole kann mittels der Befestigungsöse an einen Balancer (Federzug) angehängt werden.

Die graue Cobra spielt Ihre Vorteile klar beim Abblasen großer
Flächen aus. Die Austrittsöffnung von 26 mm lässt einen großen Volumenstrom an Abblasluft zu.

Der Clou: Nur der sechste Teil der nutzbaren Luft kommt aus Ihrem Druckluftnetz!


Wie genau das auch in Ihrer Produktion funktioniert zeigen wir Ihnen gerne
! Rufen Sie uns an, um mit uns zu besprechen, wie wir die elektischen Ladungen in Ihrer Produktion in den Griff bekommen können!

Über die Ionensprühpistolen können Sie sich außerdem in unserem Online-Shop eingehender informieren: www.rhdgmbh.com/shop